Referenten


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The Emerging Practice of Social Design

Joanna Choukier is a social design practitioner, researcher, speaker and lecturer with a decade of experience in the UK and Lebanon. She is the Head of Public Sector Design and Communications at uscreates, a London-based strategic consultancy pioneering innovative work to help organisations maximise their social value. Joanna is also in process of completing a PhD at the University of the Arts London. The research is developing communication design methods to enhance social integration in post-conflict communities, taking youth in Lebanon as a case study. Alongside research and practice, Joanna is an associate lectuer at the University of the Arts London and Kingston University, and a fellow of the royal Society for the encouragement of the Arts, Manufacturers and Commerce (RAS).

Information: Dieser Vortrag wird in englisch gehalten / This presentation will take place in english 

 

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„Inkorporation der Kritik als Akzelerator des Neokapitalismus – Widerstand mit Design“

Vera Baur Kockot, Soziologin, Kultur- und Bildwissenschaftlerin. Gründete und leitet seit 1989 Interdis, das Institut für Interdisziplinarität, Zürich / Berlin/ Paris. Nach ihrer internationalen kuratorischen Laufbahn als Direktorin von zeitgenössischen Kunstinstitutionen war sie Co-Leiterin des Institut für Kunst, Design und Medientechnologie der FH Nürnberg (2000-04) und des Instituts Design2context der Zürcher Hochschule der Künste (05-11) und u.a. Vorstandsmitglied der Gesellschaft für interdisziplinäre Bildwissenschaft (GIB) und der TransMediaAkademie Hellerau, Dresden. Sie ist Präsidentin der Association Civic City_Institute for Critical Research and Sciences in Design, Paris und leitet mit Ruedi Baur das postgraduierten Programm Visible/Invisible an der HAED Géneve sowie den Bereich Social Design im Atelier Integral, Paris/Zürich.

 

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„Design is not enough“

Sandy Kaltenborn (* 1968) leitet seit 1999 das Büro image-shift / visuelle Kommunikation und andere Missverständnisse. image-shift arbeitet an den Schnittstellen von Kunst- und Kulturbetrieb und sozialen Bewegungen. Kaltenborn studierte an der Kunsthochschule Berlin Weissensee und war Stipendiat der Akademie Schloss Solitude. Seit 2011 ist einer seiner Arbeitsschwerpunkte der Komplex der sozialen Stadtentwicklung und des sozialen Wohnungsbaus. Er ist Mitbegründer der Mietergemeinschaft Kotti & Co, lebt unter anderem mit 2 Katzen in Berlin am Kottbusser Tor.

 

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„Dilemmata. Probleme der Designkritik“

Birgit S. Bauer studierte Industriedesign, weil sie das Zeichnen liebte und die Dinge verstehen wollte. Später arbeitete sie im Feld der Medienproduktion und digitalen Lernsystemen, war gleichzeitig in subkulturellen Kontexten zuhause, beispielsweise in Form von Radioshows im Freien Radio, Club visuals und einem populären Galerieprojekt. Ihre Diplomarbeit „Krisendesign“ gewann 2003 den ersten deutschen Förderpreis für Designkritik (bf-Preis), die Arbeit beschrieb die Ambivalenz, die Liebe und den Zweifel an der Profession Design. Seitdem schrieb sie für unterschiedliche Publikationen, organisierte Symposien und Veranstaltungen und gründete 2009 die Plattform „designkritik.dk“, die sich für Diskurs und Theorie im Design einsetzt. Gleichzeitig lehrt Sie seit 2004 im Bereich Diskurs und Methodik und wurde 2012 zur Professorin für Designkonzeption im Studiengang Kommunikationsdesign an der Hochschule für Wirtschaft und Technik (HTW) in Berlin berufen.

 

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„Das sieht ja furchtbar aus!“ Kritik als Phänomen der Branche.

Frederic C. Erasmus wurde 1966 in Bielefeld geboren. Als Sohn einer Deutschen und eines Niederländers wuchs er in Rotterdam auf. Er machte eine Ausbildung zum Tischler. Anschließend ging er nach Deutschland und studierte Grafikdesign in Dortmund. Danach war er fünf Jahre in einer großen Kölner Agentur als Junior Art Director und später als Konzepter tätig. Zwischen 1996 und 1997 begleitete er fotografisch die Arbeit von Ärzte ohne Grenzen. Zurück in den Niederlanden gründete er 1997 zusammen mit zwei Freunden das Designbüro „fantoom:droombeeld“. Das Designbüro entwickelte das intuitive Verkehrs-Leitsystem „topkoers“. 2001 erschien sein Buch CCCP-CI. Es beschäftigt sich mit der visuellen Identität der sozialistischen Sowjetrepubliken. Seit 2007 ist er Gastdozent an deutschen und niederländischen Designhochschulen. Frederic Erasmus lebt mit seiner russischen Frau und zwei Kindern in der Nähe von Bielefeld.


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„Aspekte eines Verhältnisses“

Die sechs Studierenden, die das diesjährige Designsymposium konzipiert und entwickelt haben, referieren ihre Theorieansätze: Verena Lechner, Heike Rosenberg, Kerstin Scholl, Sonja Allgäuer, Vera Beck und Stijn Strake haben sich neben dem Design des Symposium auch kritischen Inhalten zugewandt, etwa dem Verhältnis von Sinnlichkeit und Kritik oder jenem von Sicherheit und Design.