14.03.14

Hubert Matt

Studierende konzipieren das 9. Designsymposium

Im Ausrichtungsprojekt der Intermedia_Masterausrichtung Arts&Science wurde im WS13/14 dieses Symposium entwickelt. Wir begannen mit Untersuchungen zum Begriff Kritik und zum Verhältnis dieses Begriffs und seiner Praxis zum Design. Die Studierenden entwickelten über das Semester hinweg jeweils eine theoretische Arbeit, etwa zum Verhältnis von Sinnlichkeit und Kritik oder zu jenem von Sicherheit und Design. Diese Theorieansätze werden am ersten Podiumstag auch referiert. Das gesamte Design der Veranstaltung wurde von den Studierenden entworfen, von den Darstellern (ReferentInnen, Auditorium) über die Bühne (Räume) bis zu Abläufen und Einverleibungen in den Pausen.Es ist gelungen ein spannendes Symposium zu konzipieren. Auf dieser Seite werden wir es in Einzelheiten vorstellen und hoffen Ihr Interesse an dem Ereignis zu wecken. Ein Symposium lebt vom Diskurs versammelter Menschen, in realer Zeit, in echten Räumen, face to face.

Kritik als Haltung, als Begriff und als Praxis wurde in den letzten Jahren zunehmend selbst kritisch, fragwürdig, bodenlos. Was aber hat das alles mit Design zu tun? In der Geschichte des Designs gibt es einige dezidierte Positionen innerhalb dieses Verhältnisses (siehe Trailer!). Aber auch in der Gegenwart. Einige dieser Positionen bringen wir in Dornbirn in einen Diskurs. Yana Milev, Sandy Kaltenborn, Frederic D. Erasmus und Joanna Chokeir werden die Gäste des ersten Tages sein. Am zweiten Tag wollen wir mit Paarungen, etwa DesignerIn/Kunde oder Dozentin/StudentIn, das Verhältnis von Kritik und Design in der Praxis ausloten. In Arbeitsgruppen sollen durchaus konkrete Ergebnisse von Design, Manifesten oder Fragestellungen initiiert werden.